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Trockenheit 2018 - Voraussagbar? Analyse der neuen Monatsvorhersagen

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Hintergrund

Ab August 2018 konnte die WSL auf drought.ch erstmals in Echtzeit eine hydrologische Monatsvorhersage bereitstellen. Im Nachgang zur Trockenheit stellen sich jetzt die folgenden Fragen:

1. Ab welchem Zeitpunkt und in welchen Kenngrössen (Abfluss, Bodenfeuchte, Grundwasser) waren erste Anzeichen einer möglichen kommenden Trockenperiode zu erkennen?
2. Ab welchem Zeitpunkt waren die Vorhersagen zuverlässig und hatten einen Mehrwert?
3. Räumliche Variabilität der Zuverlässigkeit - in welchen Regionen der Schweiz war die Trockenheit besser vorhersagbar und für welche Kenngrössen?
4. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Grosswetterlagen (für Mittelfristprognosen, Richardson, et al., 2017), Teleconnections (für Langfristprognosen, Butler, et al., 2019) und räumlicher und zeitlicher Variabilität der Güte der Vorhersage?
5. Verbesserungsmöglichkeiten durch pre- und postprocessing der Vorhersagen (Bogner, et al., 2016; Monhart, et al., 2018)?
6. Vergleich mit Vorhersagen seit 2012.

 

Geplante Arbeiten

- Nachberechnungen
- Implementierung von Veredelungsmethoden (pre- und post-processing)
- Statistische Analysen - Verifizierung
- Rolle von Grosswetterlagen: a) Gibt es Beziehungen zu Mustern von Grosswetterlagen, atmosphärischen Zuständen und ihrer Vorhersagbarkeit innerhalb der Schweiz? b) Anwendung von Machine Learning Methoden zur Musteridentifizierung (Ambühl, 2010; Shen, 2018)
- Zusammenarbeit mit Prof. Daniela Domeisen (SNF-EHT Professur) hinsichtlich Teleconnections
- Entwicklung und Analyse von Tercile Forecasts für hydrologische Grössen – Wie können die Informationen von zeitlichen und räumlichen Vorhersagen in Warnstufen am besten zusammengefasst werden