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Identifikation von Trockenheitsrisiko-Gebieten in Buchenbeständen

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Hintergrund

Es ist nicht ganz klar, welche Standortbedingungen 2018 zu einer starken Entlaubung der Buchen geführt haben. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass diese Trockenheitseffekte hauptsächlich in Böden mit geringer Wasserspeicherkapazität auftreten. Wir wollen uns daher mit den folgenden Forschungsfragen befassen:
Finden wir ein räumliches Beziehung zwischen trockenen, flachen Böden und starker Entlaubung der Buche? Können wir Trockenheitsrisikozonen für Buche räumlich vorhersagen?

 

Geplante Arbeiten

Mit Hilfe von GIS-Technologie werden wir räumliche Zusammenhänge zwischen beobachteten Entlaubungs- und Verfärbungsmustern von Buchen mit Standortsfaktoren modellieren. Falls statistisch signifikante Beziehungen identifiziert werden können, sollen Trockenheitsrisikokarten für Buchenbestände generiert werden. Als Eingangsdaten verwenden wir dabei im Feld beobachtete frühzeitige Verfärbungs- und Entlaubungsmerkmale von Buchen. Darüber hinaus werden wir Anomalien von Vegetationsindizes berücksichtigen, die von Sentinel-2-Satellitenbildern aus verschiedenen Jahren abgeleitet werden.

Da davon ausgegangen wird, dass der Boden eine wichtige Rolle spielt, werden neu erstellte Bodeneigenschaftskarten, welche die Wasserspeicherkapazität beschreiben (z.B. Bodentiefe, Gesteinsgehalt, Tongehalt, etc.), als Prädiktoren verwendet. Darüber hinaus werden Klimadaten, Terrain Attribute etc. als Umweltkovariablen verwenden, um die Trockenheitsrisikokarten für Buchen räumlich zu modellieren.