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Kurzfristige Auswirkungen der Trockenheit 2018 auf Buchenwälder in der Schweiz

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Hintergrund

In einigen Teilen der Schweiz wurden 2018 eine ausgedehnte Bräunung des Buchenlaubs und ein frühzeitiger Blattverlust beobachtet, der mit der schweren Dürre verbunden ist. Dennoch blieben die tatsächliche Häufigkeit und das Ausmaß der Blattbräunung und Entlaubung sowie deren tatsächlicher Einfluss auf die Leistung (das Wachstum) der Bäume ungewiss. Auf der Grundlage der Daten aus der Frühphase dieser Initiative (siehe unten) werden wir die folgenden Forschungsfragen untersuchen:
(i) Wie schwer, umfangreich und strukturiert sind die kurzfristigen Auswirkungen der Dürre 2018 auf den Zustand und das Wachstum der Buche (die als Indikatorart gilt) in der Schweiz?
(ii) Wurden die betroffenen Bäume bereits in ihrem Wachstum eingeschränkt?
iii) Werden Auftreten/Schweregrad einer solchen Wirkung durch die Vielfalt der Baumarten und andere ökologische Merkmale der Standorte gemildert?
(iv) Wird es in den Folgejahren (mittelfristige) Effekte mit Verzögerung geben?

 

Geplante Arbeiten

Zwischen dem 27.8. und dem 6.9.2018 haben die FOREMA LFI-Besatzungen 75 Parzellen (821 Bäume) des LFI neu vermessen, die bereits im April-Mai gemessen wurden. Insbesondere haben wir Daten über den Kronenzustand (starke Entlaubung und Bräunung) und den DBH-Anstieg bei 271 Buchen und den DBH-Anstieg bei 212 Fichten, 128 Weißtannen sowie Bäumen von weiteren 24 verschiedenen Arten gesammelt.
Nun wollen wir diese Daten nutzen:
- Erforschung und Verarbeitung (verschiedene statistische und Modellierungstechniken) der oben genannten Daten, auch in Bezug auf frühere NFIs und andere schweizerische und europäische Netzwerke (Sanasilva, LWF, ICP Forests, phenologische Netzwerke). Auf diese Weise:
- Antworten auf die Fragen (i) bis (iii) (siehe oben), auch in Bezug auf mögliche Inferenzen auf nationaler Ebene, und auf die C-Sequestrierung geben.
- Entwickeln Sie einen Prozess zur Nachverfolgung und Erkennung verzögerter Effekte - siehe Frage (iv). Dieser Prozess kann dann unter NFI implementiert werden.

 

Weiterführende Informationen