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(50) Datenmanagement

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Die langfristige Waldökosystemforschung LWF erfasst pro Jahr etwa 70 Millionen Messwerte – und das seit vielen Jahren. Eine solche Datenfülle bedingt ein ausgeklügeltes Datenmanagement, einerseits um die Umweltdaten für zukünftige Generationen zu dokumentieren und zugänglich zu machen (siehe BGA, SR 152.1), anderseits um einen allfälligen Datenverlust zu vermeiden. Denn solche Verluste wären unbezahlbar, da die Informationen nicht mehr erhoben werden können.

Alle vermessenen Objekte wie etwa die Bäume werden zudem auf den LWF-Flächen eingemessen, das heisst ihre genauen Ortsangaben festgehalten, da ihre Messwerte nur für ihren Standort repräsentativ sind.

Die Fernerkundung gewinnt zusehends an Bedeutung für Raumanalysen, Fragen zu räumlichen Verbreitungsmustern aber auch für Untersuchungen zur Funktion und zur Physiologie von Bäumen. Analysen erfolgen mit Hilfe von Satellitendaten und Luftbildern aber auf Bestandesebene vermehrt auch mit Hilfe Drohnen-gestützer Systeme. Ihre Aussagekraft hat dabei dank der aktuellen technologischen Entwicklungen (air-borne LIDAR, hyperspektral Sensoren) stark zugenommen.

Sämtliche Daten sind einer Geodatenbank abgelegt. Ein Geographisches Informationssystem (GIS), mit dem räumliche Analysen durchgeführt und Karten produziert werden können, greift direkt auf diese Daten zu. So ist sichergestellt, dass sich alle GIS-Produkte auf die gleiche Datenbasis stützen und somit konsistente Ergebnisse liefern.

 
 

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