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Biomasse und Bioenergie

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Die Schweiz rechnet mit einer massiven Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien (z.B. Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Geothermie). Die von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse) finanzierten Schweizer Kompetenzzentren für Energieforschung (SCCER) suchen nach Lösungen für die technischen, sozialen und politischen Herausforderungen der Energiewende. Das SCCER BIOSWEET (Biomass for Swiss Energy Future) zielt darauf ab, den Beitrag von Biomasse zur Energieversorgung der Schweiz zu erhöhen.

Die energetische Nutzung von Biomasse hat viele Vorteile: Der nachwachsende Rohstoff kann in verschiedene Energieformen umgewandelt werden: in Wärme, Strom, Biogas oder flüssige Brennstoffe. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien ist Biomasse meist lagerfähig und kann daher zur Kompensation schwankender Energieproduktion aus Wind und Sonne eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach einer optimalen Nutzung von Biomasse. Um diese Frage zu beantworten, ist es notwendig, die Ressourcen hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit und Nutzung genau zu kennen.

An der WSL ist Energieholz seit vielen Jahren ein wichtiges Forschungsthema. In jüngster Zeit werden auch andere erneuerbare Energien wie Sonne und Wind (z.B. Projekt "Erneuerbare Energien Aargau") sowie nicht verholzte Biomassen (z.B. Gülle, organische Abfälle der Haushalte und der Industrie) untersucht. Im Rahmen des SCCER BIOSWEET hat die WSL die Potenziale aller relevanten Bioressourcen ermittelt. Im Mittelpunkt stand ihre gegenwärtige und zukünftige Verfügbarkeit. Insbesondere wurde die räumliche Verteilung der Ressourcen analysiert und mit sozioökonomischen Komponenten verknüpft, um die Umsetzung der Energiewende auf regionaler Ebene zu unterstützen.

Detailliertere Informationen können der englischen Projektseite entnommen werden.

 

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