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Schutzwald und Totholz

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Baumstämme, Wurzelstöcke, aber auch liegende Bäume helfen mit ihrer abstützenden Wirkung, die Schneedecke zu stabilisieren und erhöhen die Rauigkeit des Bodens. Sogar in nicht oder nur wenig geräumten Windwurfflächen wurden bisher kaum Lawinenanrisse beobachtet.

 

Auch abgestorbene Bäume können, mindestens vorübergehend, vor Naturgefahren schützen. Beispiel: die Fichte, die in vielen Gebirgswäldern die dominierende Baumart ist. Solche Fichtenwälder können jedoch durch Borkenkäfer (z.B. nach den Sturmereignissen Vivian 1990 oder Lothar 1999) grossflächig zum Absterben gebracht werden. Die Schutzwirkung dieser Wälder gegen Naturgefahren hängt von der Geschwindigkeit des Zerfalles des Altbestandes und dem Aufwachsen eines Folgebestandes ab.

Wie lange bieten aber durch Borkenkäferbefall entstandene Totholzbestände noch Schutz gegen Naturgefahren? Wie schnell nimmt die mechanische Stabilität der abgestorbenen Bäume ab? Brechen diese oberirdisch ab oder entwurzelt sich der ganze Baum bei entsprechender Belastung? Welche Pilzarten treten bei der Zersetzung des Holzes auf?

Welchen Kräften stehende abgestorbene Bäume wiederstehen können, hat die WSL nach dem Sturm "Vivian" und den folgenden Borkenkäferschäden in Umzieh-Versuchen gemessen.

 

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