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Über diese Broschüre

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2011 war das UNO-Jahr des Waldes. Zu diesem Anlass hat Schweizer Wanderwege ihre jährliche Gönnerbroschüre mit der WSL zusammen gestaltet: alle Routen führen durch Forschungsgebiete der Forschungsanstalt.

 

Forschern auf der Spur

Sind Ihnen auch schon ungewöhnliche Installationen im Wald aufgefallen? Vielleicht waren es Messgeräte der Eidg. Forschungsanstalt WSL, wie sie auf den 16 Forschungsflächen der Langfristige Waldökosystem-Forschung LWF stehen. Die forscht darüber hinaus im Wallis am Einfluss der Trockenheit auf die einheimische Föhre. Im Tessin werden Frühwarnsysteme zur Waldbrandprävention getestet. Im Stillberg (Dischmatal) bei Davos geht es um die Auswirkungen von Luftschadstoffen und Bodenerwärmung. Und im Jura untersucht sie das jahrhundertalte Wald-Landschaft-Gleichgewicht der Wytweiden. Die Waldforschung findet auch unterirdisch statt, zum Beispiel zur Bodenbeschaffenheit oder zur Symbiose von Pilz und Baumwurzeln.

Forschung für Mensch und Umwelt

Viele der Forschungsresultate münden direkt in praktische Anwendungen. So gibt das von der WSL betriebene Landesforstinventar LFI alle zehn Jahre detailliert Aufschluss über das Nutzholzvorkommen in der Schweiz. WSL-Spezialisten beraten bei Pflanzenkrankheiten und entwickeln Behandlungsmethoden. In den Bergen führen spektakuläre Experimente zu besseren Steinschlagnetzen oder zu wirksamen Warnsystemen vor Lawinen und Erdrutschen. Insgesamt analysieren WSL-Fachleute Boden, Pflanzen und Tiere auf über 6000 Forschungs- und Beobachtungsflächen.

 

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