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Asiatischer Laubholzbockkäfer

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Chronologie:

2016:

Der ALB-Freilandbefall Winterthur ist nach vier Jahren Monitoring getilgt. Der Bund entliess Stadt und Kanton aus der Monitoringpflicht.

2015:
Im September wird ein weiterer Freilandbefall aus Berikon (Kanton Aargau) gemeldet. Neben einem einzelnen Käfer auf einer Baustelle wird ein befallener Ahorn entdeckt und vernichtet. Während des Monitorings ist bis jetzt kein weiterer befallener Baum entdeckt worden.

2014:
Im Juli werden in Marly zwei Käfer gemeldet. Bei der weiteren Suche werden eine stark befallene Rosskastanie sowie diverse andere befallene Baumarten entdeckt und beseitigt. Das Monitoring mit Baumkletterern und Spürhunden dauert noch an.

Auffällig in Marly ist, dass der Grossteil der Käfer eine gelbliche Fleckung hat, was sonst bisher aus Europa noch nicht gemeldet worden ist.

2013:
In Brünisried werden 2013 nochmals fliegende Käfer, Larven und Eiablagen entdeckt. Die Hauptwirtsbaumarten werden gerodet und entsorgt. Ausserdem erfolgt eine Suche mit ALB-Spürhunden.

An diesem Standort zeigt sich aufgrund der Höhenlage und der damit verbundenen kürzeren Vegetationszeit, dass eine ALB-Entwicklung unter derartigen Bedingungen auch drei Jahre betragen kann, was zu einer verzettelten Entwicklung an diesem Standort führt.

Das Monitoring dauert noch an.

2012:
In Winterthur (ZH) wird im Juli ein weiterer Befallsherd entdeckt. Zahlreiche Bäume werden gerodet und das Gebiet mit Spürhunden abgesucht.

Das Monitoring dauert noch an.

2011:
In Brünisried im Sense-Bezirk (FR) tritt der Asiatische Laubholzbockkäfer (Anoplophora glabripennis) auf. Erstmals ist in der Schweiz ein Befall an Bäumen zu verzeichnen, vorerst an zwei Bergahornen. Das BAFU hat hierzu am 22. 9. 2011 eine Pressemitteilung herausgegeben.

Wie sich 2014 herausstellt, beruht dieser Freilandbefall auf einer Verbringung von befallenem Brennholz aus Marly (Kanton Freiburg), einem Befallsherd, der erst 2014 entdeckt wurde.

Dies macht deutlich, dass nicht nur möglicherweise befallene Bäume kontrolliert werden, sondern auch Brennholzstapel beim Monitoring berücksichtigt werden müssen.

  

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