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Das LWF-Programm liefert einerseits Daten von langfristigen Messreihen und deren wissenschaftliche Interpretation an nationale und internationale Entscheidungsträger. Andererseits sind die vorhandenen Daten und die moderne Infrastruktur der LWF-Forschungsplattform die Grundlage für die Zusammenarbeit mit zahlreichen nationalen und internationalen Partnern

 

Waldbeobachtung Schweiz

Die Programme des LWFs, des Landesforstinventars LFI und des Waldschutzes Schweiz PBMD bilden zusammen die gesetzlich verankerte Grundlage für die Waldbeobachtung Schweiz des Bundesamtes für Umwelt BAFU (WaV, SR 921.01, Art. 37a). Die Erhebungen des LWF-Programms sind zeitlich und örtlich miteinander verzahnt und werden in Belastungsgebieten durch kantonale Dauerbeobachtungsflächen erweitert.

Flux sites

Sogenannte Flux-Sites, die mit Messtürmen der ETH Zürich und des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) bestückt sind, dienen dem LWF-Programm zur Anbindung an Messnetze für die Überwachung der Luftbelastung (NABEL), des Klimas (GCOS) und des CO2 Austausches (z.B. ICOS, FluxNet).

Nationale Messnetze

Die Untersuchungsstandorte und Messmethoden des LWF-Programms werden mit folgenden nationalen Messnetzen abgestimmt:

  • Nationales Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe NABEL
  • Nationale Bodenbeobachtung NABO
  • Nationale Daueruntersuchung der Fliessgewässer NADUF
 

Internationale Zusammenarbeit

Mit dem LWF Programm beteiligt sich die Schweiz am ICP Forests-Programm, welches unter dem europäischen Übereinkommen über weiträumige grenzüberschreitende Luftverschmutzung (LRTAP) der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) läuft und die Auswirkungen von Schadstoffen auf den Wald erfassen soll (SR 0.814.323, Art. 6).

So gehören die rund 50 Flächen der Schweizer Sanasilva-Inventur zum „Level-I“-Netz für systematisches Waldzustand-Monitoring (6'000 Flächen europaweit), und die 19 ausgewählten, langfristigen Forschungsflächen zum „Level-II“-Netz für intensives Monitoring (800 Flächen europaweit, siehe Abbildung).

Ausserdem trägt die Schweiz mit ihren langfristigen Forschungsflächen zu den Forschungsprogrammen ICOS und den Netzwerk LTER Europe, bzw. ILTER bei.

Mit den Langzeitreihen des LWF-Programms liefert die Schweiz einen wertvollen Beitrag zu globalen Themen der folgenden Netzwerke:

 

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