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Otto Ulrich Bräker
WSL CH-8903 Birmensdorf
Professur Forsteinrichtung und Waldwachstum ETH Zürich
Skript: Prof. Dr. Peter Bachmann
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Inhalt Script:
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen des Waldwachstums
3 Wachstum des einzelnen Baumes
4 Bestandeswachstum
5 Beeinflussung des Baum- und Bestandeswachstums
6 Wachstumsmodelle
7 Entwicklung im Forstbetrieb
Literaturverzeichnis
Glossar
Repetitorien
Lösungen

Waldwachstum I/II
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65 Andere Wachstumsmodelle
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Aus der grossen Vielfalt werden einige Beispiele vorgestellt:

  • Auszug aus den "Ertragstafeln wichtiger Baumarten" von SCHOBER 1975:
    Zusammenstellung von Ertragstafeln verschiedener Autoren, häufig für verschiedene Durchforstungsstärken. Die Bonitätsabstufung erfolgt über Ertragsklassen, nicht über die Oberhöhe oder den dGZ (vgl. Kapitel 65, Beilage 1, ET Schober).
  • Vorläufige Fichten-Ertragstafel für Bayern nach ASSMANN-FRANZ 1963,
    mittleres Ertragsniveau, Oberhöhenbonität 40 m (hdom 100). ASSMANN-FRANZ waren unter den ersten, die Ertragstafeln für verschiedene Ertragsniveaus aufstellten. Aufschlussreich sind die detaillierten Zuwachs-Reduktionstafeln (vgl. Kapitel 65, Beilage 2, ET Assmann-Franz).
  • Tables de production pour les forêts françaises, Sapin Jura (INRA, ENGREF, 1984)
    mit Erläuterungen zur Herleitung und zum Geltungsbereich. Beispielhaft ist die Darstellung der Abhängigkeit von der waldbaulichen Behandlung (vgl. Kapitel 65, Beilage 3, ET O. N. F.).
  • Dynamisches Modell der Veränderung der Durchmesserverteilung nach SLOBODA 1984
    als wichtiger Bestandteil von Modellen zur Erfassung der Wertentwicklung (
    Abbildung 65.1).

Abb. 65.1: Dynamisches Modell der Veränderungen der Durchmesserverteilung nach SLOBODA 1984.

Wachstumsmodell für Bergahorn nach NAGEL 1985.

Mit dem Modell kann das Wachstum eines Oberhöhenstammes simuliert werden, und zwar in Abhängigkeit von Alter, Höhe, Durchmesser und Stammzahl. Die Bestandesdaten werden aus einer Beziehung zwischen Ober- und Mittelhöhenstamm über die Stammzahl hochgerechnet (Stammzahlentwicklung teilweise aus Eschen-Ertragstafel von VOLQUARDTS 1958, zitiert nach NAGEL 1985).

Grundlagen bilden Stammanalysen von Oberhöhenstämmen, deren Konkurrenzsituation zu ihren Nachbarn erfasst wurde. Nach Eingabe eines Ausgangszustandes lässt sich im Wachstumsmodell das Wachstum von Beständen bei verschiedener Behandlung simulieren. Daraus lassen sich auch Ertragstafeln konstruieren (vgl. Beispiel). Diese folgen den wesentlichen ertragskundlichen Gesetzmässigkeiten und zeigen gute Übereinstimmung mit vorhandenen Beständen.

Bei der gestaffelten Durchforstung werden Stammzahl und Grundfläche in der Jugend stark reduziert und im höheren Alter die gleiche Grundflächenhaltung wie bei der mässigen Durchforstung angestrebt (vgl. Abb. 65.2 und Abb. 65.3).

Abb. 65.2: Wachstumsmodell für die Volumenprognose des Bergahorns, nach NAGEL 1985.

Abb. 65.3: Wachstumsmodell Bergahorn II. Ertragsklasse, gestaffelte Durchforstung, nach NAGEL 1985.

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Beilage 1:
ET Schober mit Verzeichnis, Tabellen-Beispiele für Eiche (Jüttner 1955), Schwarzerle (Mitscherlich 1945), Esche (Volquardts 1958), Douglasie (Bergel 1985), Kiefer (Wiedemann 1943), Strobe (Eckstein 1965)

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Beilage 2:
aus Assmann-Franz 1963

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Beilage 3:
ET der O.N.F., INRA 1984

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Affiliation:
Swiss Federal Institute for Forest, Snow and Landscape Research
Section for Silvicultural strategies
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