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Pulvinaria hydrangeae |
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Baumarten Ahorn, Linde, Hortensie, Kaki, Zürgelbaum, Eibe Baumarten (lat.) Acer, Tilia, Hydrangea, Diospyros, Celtis, Taxus, Symptome Muttertiere (Schildläuse) sitzen auf der Blattunterseite inklusive ihren Eisäcken, geschützt mit charakteristischen weissen Wachswolle-Ausscheidungen. Die Gebilde können bis zu 8 mm gross werden. Die bis ca. 1 mm langen Larven saugen ebenfalls auf der Blattunterseite, häufig entlang der Blattnerven. Die Larven sind grün bis gelblich-braun gefärbt. Ursache, Zusammenhang Die Generation der Hortensienschildlaus ist einjährig. Im Herbst wandern die Larven auf die Zweige zur Überwinterung. Im Mai beginnt die parthenogenetische Vermehrung und die Läuse begeben sich wieder auf die frisch ausgetriebenen Blätter. Da legen die Weibchen bis zu 3000 oder mehr Eier ab. Diese werden in Wachswolle unter dem Schild deponiert und das Weibchen stirbt ab. Geschlüpfte Larven treten ab Juni/Juli in Erscheinung. Verwechslungsmöglichkeiten Die Wollige Napfschildlaus (Pulvinaria regalis) besiedelt ebenfalls Laubgehölze. Die mit Wachswolle geschützten Eigelege werden hingegen nicht auf den Blättern, sondern auf der Rinde von Zweigen und Ästen abgelegt. Gegenmassnahmen Im Wald und an grösseren Zierbäumen müssen und können keine Massnahmen getroffen werden. Bemerkungen Die Hortensienwollschildlaus wurde in den 1960er Jahren nach Europa eingeschleppt. Seit den 1990er Jahren kann sie auch in der Schweiz beobachtet werden.
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typische Wachswolle-Ausscheidungen auf der Unterseite eines Bergahorn-Blattes. Manchmal werden auch Blatt-Stiele und dünne Zweige befallen (hier an Linde). Schildlaus-Larven Russtau-Ablagerungen auf der Oberseite von Berg- und Spitzahornblättern |
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