Naemacyclus-Nadelschütte / Cyclaneusma-Schütte

Cyclaneusma minus, Syn. Naemacylus minor

Baumarten

Föhren-Arten, Waldföhre, Bergföhre

Baumarten (lat.)

Pinus sp., Pinus sylvestris, P. montana

Symptome

Im Sommer vergilben und verröten die Nadeln der vorletzten und älteren Nadeljahrgänge (Abb. 1). Auf den vergilbenden Nadeln werden rötliche Bänder sichtbar (Abb. 2). Bald werden die Nadeln hellbraun. Sie werden im Herbst geschüttet. Auf den abgefallenen Nadeln entwickeln sich crèmefarbene Fruchtkörperchen, die sich in der Feuchte mit zwei Klappen öffnen (Abb. 3).

Ursache, Zusammenhang

Die Infektion erfolgt im Winterhalbjahr ausgehend von den Fruchtkörperchen, die sich in der Nadelstreu entwickelten. Die Entwicklung des Pilzes dauert einige Monate bis im Sommer die ersten Vergilbungssymptome auftreten.

Verwechslungsmöglichkeiten

Ähnliche Symptome entstehen durch die Physiologische Nadelschütte oder Infektionen mit anderen Nadelschüttepilzen wie Dothistroma septosporum , Lecanosticta acicola sowie dem Erreger der einheimischen Föhrenschütte (Lophodermium seditiosum).


Ursula Heiniger / R. Engesser, letzte Änderung 17-SEP-14
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Abb. 1. Föhre mit vergilbten Nadeln. Alle Nadeln ausser die jüngsten sind vergilbt. Eine feine rötliche Bänderung ist zu sehen.

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Abb. 2. Auf den vergilbten Nadeln ist eine feine rötliche Bänderung ist zu sehen.

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Abb. 3. In der Feuchte öffnen sich die beigen Fruchtkörperchen und zeigen die crème-farbene Fruchtschicht.