Navigation mit Access Keys

Menu principal

 
 

Charakterisierung der Südschweizer Weinberge nach Schwierigkeit der Bewirtschaftung und Risiko der Aufgabe

 

In den letzten Jahren hat sich die Rebfläche auf der Alpensüdseite der Schweiz stark verändert, wobei vor allem die traditionellen, bewirtschaftungsintensiven Hanglagen zurückgingen. Mit dieser Studie sollen die Grundlagen für eine objektive Identifizierung von Weinbergen geschaffen werden, die eine Unterstützung für ihre Erhaltung verdienen.

 
 

Ziel der Studie ist es, den zuständigen Stellen detaillierte und objektive Informationen über die aktuelle Situation des Tessiner Weinbaugebiets und insbesondere über die verschiedenen Bewirtschaftungsbedingungen zu liefern. Diese Daten dienen als Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung konkreter Unterstützungsmaßnahmen für die am stärksten von Aufgabe bedrohten und/oder schützenswerten Rebflächen.

Auf der Grundlage einer Analyse der Entwicklung der Rebfläche zwischen 1989 und 2020 werden die geomorphologischen Faktoren (z. B. Hanglage des Weinbergs), die logistischen Faktoren (Entfernung und Höhenunterschied zur Straße) und die Bewirtschaftungsfaktoren (Form des Weinbergs, Entfernung zum Wald usw.) ermittelt, die die Bewirtschaftung erschweren und das Risiko der Aufgabe erhöhen.

Ein zweiter Aspekt, der berücksichtigt wird, ist das Vorhandensein von Elementen im Weinberg, die typisch für die südalpine Weinbautradition sind (Pergolen, Steinsockel, Terrassierung usw.) und einen Mehrwert sowohl für die Landschaft als auch für die biologische Vielfalt darstellen.
Dank dieser Analysen wird es dann möglich sein, auf der Grundlage von Bewirtschaftungsschwierigkeiten und der Möglichkeit, zu bauen oder nicht zu bauen, auf die Rebfläche des Jahres 2020 ein Risiko der Aufgabe anzuwenden und so die Rebflächen zu ermitteln, die am dringendsten Schutzmaßnahmen benötigen.