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Schweizer Städte im Klimawandel

 

Klimaanpassung als neue Herausforderung für die Stadtentwicklung

 

Hintergrund

Städte sind sowohl für Klimaschutz als auch für Klimaanpassung sensible Bereiche. Einerseits wird hier ein Grossteil der Klima schädigenden Emissionen produziert, andererseits gelten Stadtregionen als besonders vulnerabel für die Auswirkungen des Klimawandels. Der Klimaschutz ist mit den Diskussionen über die 2000-Watt- oder die 1-Tonne-CO2-Gesellschaft, Stromsparpotenziale im Neubau und die Förderung der Wärmedämmung im Gebäudebestand zum wichtigen Thema der Stadtentwicklung geworden. Wesentlich weniger konkret können Handlungserfordernisse und Potenziale der Anpassung an den Klimawandel in Schweizer Städten benannt werden. Klimaanpassung wird zurzeit vor allem unter dem Stichwort der Naturgefahren (z. B. Hochwasser, Lawinen, Murgänge) diskutiert. Für andere potenzielle Klimafolgen wie z. B. Hitzeentwicklung und Frischluftschneisen, Wasserverfügbarkeit für Trinkwasser, Kühl- und Brauchwasser oder Stromversorgung bestehen erst wenige Analysen und Handlungskonzepte für die Stadtentwicklung.

 

Studie

Zwölf grosse Schweizer Städte wurden telefonisch zu ihren Strategien und Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel befragt. Die GesprächspartnerInnen stammten aus Stadtplanungs- und Umweltämtern. Ziel der Befragung war es zum einen, die aus Sicht der Städte grössten Herausforderungen durch den Klimawandel zu identifizieren. Zum anderen wurden die bereits laufenden Aktivitäten der Städte erhoben und systematisiert. Gute Beispiele und Pilotprojekte wurden dabei besonders hervorgehoben.

Ergebnisse

Ein Teil der Ergebnisse wurde vom Bundesamt für Raumentwicklung ARE veröffentlicht:

  • Kruse, S., Truong, J., Pütz, M., 2009: Klimaanpassung als Herausforderung für die Stadtplanung. forum raumentwicklung 3/2009, 28-30.

Finanzierung

Das Projekt wurde vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) finanziert.