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Luftqualität und Bestäuberaktivität mittels Balkonpflanzen messen

 

Ein Forschungsteam der WSL und der Universität Antwerpen misst die Luftqualität und die Aktivität von Bestäuberinsekten mittels Topfpflanzen. Diese stehen auf privaten Balkonen und Fenstersimsen in sechs europäischen Städten, darunter Zürich.

 

Im Rahmen des europäischen BIOVEINS-Projekts (BiodivERsA - Horizon2020) haben unser Kollegen an der Universität Antwerpen eine einzigartige Citizen-Science-Kampagne ins Leben gerufen

Um die verkehrsbezogene Luftqualität in städtischen Gebieten zu messen werden Erdbeer- und Hornkleepflanzen in der Stadt verteilt und von freiwilligen Einwohnerinnen und Einwohner gehegt und gepflegt.  Darum auch der Projektname „strawbAIRies“.

Das Projekt baut weiter auf früheren, vergleichbaren Kampagnen auf, die jedoch hauptsächlich in Belgien organisiert wurden, darunter ein großes Projekt mit mehr als 10.000 Teilnehmern. Diesmal wird der Versuch zum ersten Mal gleichzeitig in sechs europäischen Ländern durchgeführt: Zürich, Lissabon, Paris, Poznan, Tartu und Antwerpen.

Darüber hinaus werden wir den Bestäubungserfolg von städtischen Insekten in allen diesen Städten bewerten und versuchen, ihn mit der Luftverschmutzung, dem Verkerhsaufkommen und der Verfügbarkeit von städtischem Grün in der Nachbarschaft zu verbinden.

Zum Anfang des Projektes haben wir einen Aufruf lanciert, um Freiwillige zu finden. Diese können sich durch Ausfüllen eines Formulars bewerben. Idealerweise stehen die Pflänzchen an unterschiedlichen Standorten, viel befahrene Strassen wie auch grüne Quartiere. Aus den erhaltenen Anmeldungen wird das Projektteam den passenden Mix zusammenzustellen und die Teilnehmenden informieren.

Siehe Newsmeldung vom 4.4.2019.

 

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