Navigation mit Access Keys

Contenuto principale

 

Dr. Lucienne Claudine de Witte

 

Funzione

collaboratrice scientifica

  

Istituto federale di Ricerca per la Foresta, la neve e il Paesaggio (WSL)
Zürcherstrasse 111
8903 Birmensdorf

Sito

Birmensdorf Bi HL E 28

 

Meine Forschung und Interessen

Die ersten Pflanzenamen lernte ich im Garten meiner Mutter im Kanton Uri kennen. Nach dem Gymnasium in Altdorf begann ich 2003 ein Bachelorstudium an der Universität Basel. Schon bald erlebte ich grossartige Botanik-Exkursionen organisiert durch das Botanische Institut Basel, wo ich mich auch heute noch sehr zu Hause fühle wenn ich im Frühjahrssemester das Praktikum "Bestimmungsübungen an Blütenpflanzen" gebe.

2006 bis 2007 absolvierte ich ein Masterstudium mit dem Namen "Biodiversität in Zeit und Raum" an der Universität Leiden in den Niederlanden, meiner zweiten Heimat. Dort studierte ich die Artbildung bei Orchideen und den Biodiversitätsschutz. Aber die Berge zogen mich zurück in die Schweiz, wo ich 2008 bis 2011 meine Doktorarbeit zum Thema Resilienz von alpinen Pflanzen im Klimawandel machte. Auf langen Feldexpeditionen in die Schweizer Alpen, die Karpaten sowie nach arktisch Lappland und Spitzbergen untersuchte ich die Populations- und Altersstruktur von klonalen Pflanzen. Von 2011 bis 2013 unterstützte ich die Herbarien Basel bei Digitalisierungsprojekten. Dann war ich am Institut für Angewandte Pflanzenbiologie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Waldökosystemforschung tätig und befasste mich vor allem mit den Veränderungen der Diversität und der Artenzusammensetzung von Buchen-Ektomykorrhizen. Daneben entdeckte ich meine Leidenschaft für Botanik wieder und vertiefte mein Wissen in Feldbotanik und Vegetationsanalyse anhand von Weiterbildungen, z.B. an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Seit Sommer 2021 arbeite ich für das COMECO-Projekt in der Gruppe «Dynamische Makroökologie» an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Dieses Projekt unterstützt Biodiversitäts-Monitoring und Citizen Science durch die Verbesserung der bildbasierten Pflanzenerkennung. Dieses Projekt ist eine tolle Herausforderung, bei der ich mein Wissen über Schweizer Pflanzen vertiefen und gleichzeitig auch zum Naturschutz beitragen kann.

 

 

 

COMECO

Das COMECO-Projekt ist eine Zusammenarbeit der WSL mit Info Flora in dem wir eine neue Methode zur automatisierten Pflanzenerkennung basierend auf 'deep learning' entwicklen. Wir ergänzen Bildinformation mit Information über Standordbedingungen und Detailangaben zu entscheidenden Pflanzenmerkmalen. Wir erwarten, dass die Kombination dieser wichtigen Informationstypen die Klassifikationsgenauigkeit erheblich verbessern wird, und dass diese Verbesserungen schlussendlich 'Citizen scientists' im Feld bei der Erhebung von genauen Daten unterstützen werden.