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Schutz und Ökologie der Grosspilze

Pilzschutztafel bei Ftan
 Foto: P. Longatti

Genereller Schutz

Pilzschutz in der Schweiz konzentriert sich gegenwärtig auf Einschränkungen beim Pflücken von Pilzfruchtkörpern. Diverse Kantone kennen Sammelbeschränkungen  (Schontage, Mengenbeschränkungen) für wildlebende Pilze. Pilzreservate mit einem generellen Pflückverbot existieren in Graubünden (z.B. in der Gemeinde Bonaduz).

Das Merkblatt Pilze fasst den aktuellen Stand der Diskussionen zusammen.

Artenschutz

Artenschutz fokussiert auf jede einzelne Art, ganz besonders auf gefährdete Arten. Als Vollzugshilfe im Artenschutz gilt die Rote Liste der gefährdeten Grosspilze (BAFU 2007) und die Liste der National Prioritären Arten (BAFU 2011). Mit guten Kenntnissen der Ökologie und Biologie und gezielten Abklärungen zu konkreten Bedrohungen wird versucht, Massnahmen zum Schutz der entsprechenden Art zu formulieren und umzusetzen.

Zu ausgewählten Arten existieren Artenmerkblätter.

Drei Beispiele von gefährdeten Pilzen in bedrohten Habitaten


 

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