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Resultate 2016

Schon jetzt lässt sich sagen, dass 2016 im gesamten Schweizer Mittelland ein  Mastjahr der Buche war (www.waldwissen.net). Detaillierte Auswertungen folgen hier.

Mastdaten 2016 (Verteilung)

Resultate 2015

Die 2015 gesamtschweizerisch erhobenen Mastdaten zeigen dass Mastjahre nicht bei allen Arten synchron auftreten und diese, zum Beispiel bei der Fichte, stark höhenabhängig sind (Abb. 1). So taxierten wir für die Fichte im Mittelland und in der Ostschweiz unterhalb von 800 m ü.M. eine Halb- oder Vollmast. Im Gegensatz dazu produzierten die Fichten oberhalb dieser Höhe kaum Zapfen (Fehl- oder Sprengmast). Die Tanne wiederum bildete nur in höheren Lagen, insbesondere im Wallis, beträchtliche Zapfenmengen (Sprengmast in Tieflagen, Halb- oder Vollmast in Hochlagen). Schliesslich zeichnete sich die Buche generell über alle Höhenlagen hinweg durch das Fehlen von Früchten aus. Wir fanden nur an sehr wenigen Orten einzelne Bäume mit einer grösseren Zahl Bucheckern. Landesweit stellten wir deshalb eine Fehlmast fest. Veränderte Regelmässigkeiten von Mastjahren mit zunehmender Meereshöhe sind nicht einfach zu erklären. Erst mehrjährige Aufzeichnungen werden mehr Licht auf die Wirkstärke einzelner klimatischer Faktoren werfen.

Mastmodelle 2015

Abb. 1. Mastsituation im Jahr 2015: Räumliche Verbreitung von Samenmast bei den wichtigsten Waldbäumen, modelliert aufgrund von Feldbeobachtungen (Kreise). h bezeichnet die maximale Höhenlage (m ü. M.) der beurteilten Bestände.

 

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