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Carex ericetorum Pollich

[C. approximata All.,
C. ciliata Willd.,
C. globularis Sut.
non L.,
C. membranacea
Hoppe,
C. montana Leers non L.]

Ausdauernd, wintergrün. Kurze Ausläufer treibend, an deren Ende oft (nicht immer) ein kleiner Horst, somit lockere Rasen bildend. Wurzeln dunkelrot bis purpurbraun. Triebgrund rund, rotbraun, faserschopfig. Grundständige Scheiden sattbraun oder schwarzbraun (nach AICHELE und SCHWEGLER und nach HEGI gelbbraun oder braunrot bzw. purpurn überlaufen), zerfasernd. Stängel 2-20(-40) cm hoch, ≤ 1 mm dick, stumpf dreikantig, blattlos oder mit 3 sehr kurzen Blättern am Grund, nur unter dem Blütenstand meist schwach aber deutlich rau. Blätter an der Stängelbasis gehäuft, bis 15 cm lang (JERMY et al., nach PETERSEN bis 50 cm), 1,5-5 mm breit, oft gekrümmt, starr, lederig, derb, oberseits oft durch Warzen rau, glänzend (nach PETERSEN stumpf), ± flach, zum Grund hin rinnig und weniger rau bis glatt; Spitze abgesetzt (nach HEGI auslaufend), kurz, rau dreikantig, meist mit einem breiten, farblosen, häutigen, trockenen, schwach rauen Rand; manchmal überwinternd; mittel- dunkelgrün (grasgrün, graugrün), unterseits rötlich liniert. Blattscheiden nicht gitternervig, rotbraun überlaufen oder mit rötlichen Flecken, braun werdend, krautig, zerfasernd; Mündung gestutzt bis etwas ausgerandet; vordere Scheidenwand derb, hochgehend, lappig zerfallend. Blatthäutchen 1-2,5 mm hoch, freier Hautsaum 0,1 mm breit, stumpf bis etwas spitz, gelegentlich etwas hautkragig.
Standort Trockene, durchlässige, kalkhaltige bis saure, nährstoffarme, humose, sandige oder kiesige Böden; Lichte Föhrenwälder (kolline Stufe), Magerwiesen, magere Weiden und Rasen; erträgt keine Stickstoffdüngung
Bemerkungen -
Verbreitung

Kollin-alpin; Wallis, Waadt, Nordtessin, Graubünden, Nordostschweiz

(Karte: © WSL, SWISS WEBFLORA)
schwarz: vorhanden, Talfunde
grün: vorhanden, Bergfunde
blau: Funde nach 1982
rot: Literatur- bzw. Herbarangabe oder erloschen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

© 1998-2021 WSL - - Last Update: Thu Oct 26 2017
Forschungseinheit Ökologie der Lebensgemeinschaften, Gruppe Biotopbeurteilung, Cyperaceen- und Juncaceenschlüssel