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Carex montana L.

Ausdauernd, sommergrün. Lockere bis feste Horste bildend, oft in der Form von "Hexenringen". Rhizom faserig, treibt seitlich schuppige Ausläufer. Triebgrund rundlich dreikantig, leuchtend rot, nach PETERSEN mit Faserschopf, nach HESS et al. ausdrücklich ohne Faserschopf. Wurzeln violett-braun, holzig, ältere mit kantig gefurchter bis geschrumpfter Rinde. Grundständige Scheiden leuchtend rot bis rotbraun, glänzend, faserig zerfallend. Stängel 10-30 cm hoch, 0,5 mm dick, (stumpf) dreikantig oder sechskantig, schlank,schlaff oder starr aufrecht, zur Fruchtzeit gebogen überhängend, im oberen Teil rau, unbeblättert oder mit wenigen kurzen Blättern am Grund. Blätter 30-50 cm lang, ca. 2 mm breit, flach knickrandig (nach KIFFMANN V-Profil), am Grunde verschmälert, schlaff, unterseits aufwärts rauh, auf der Oberseite gegen den Grund hin fein behaart (Haare 0,1-0,3 mm, manchmal auch unbehaart, nach HESS et al. im Frühjahr die abgestorbenen Vorjahresblätter beachten, nach JERMY et al. verkahlend); Spitze lang auslaufend; junge Blätter auffällig hellgrün. Grundständige Blätter zahlreich, einen Rasen bildend; Stängelblätter kürzer als grundständige. Blattscheide dreikantig rundlich, dunkel rotbraun bis hellrot, gerippt, nicht gitternervig; Mündung eiförmig eingebogen; vordere Scheidenwand dünnhäutig, netzfaserig zerfallend (Fig. 14). Blatthäutchen ca. 1 mm, oft nur eine Spur, stumpf (nach PETERSEN spitz hochgezogen).
Standort Trockene, kalkreiche bis schwach saure, sandige bis lehmige Böden an sonnigen Hängen
Bemerkungen -
Verbreitung

Kollin-subalpin; ganze Schweiz

(Karte: © WSL, SWISS WEBFLORA)
schwarz: vorhanden, Talfunde
grün: vorhanden, Bergfunde
blau: Funde nach 1982
rot: Literatur- bzw. Herbarangabe oder erloschen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

© 1998-2021 WSL - - Last Update: Thu Oct 26 2017
Forschungseinheit Ökologie der Lebensgemeinschaften, Gruppe Biotopbeurteilung, Cyperaceen- und Juncaceenschlüssel