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Carex vulpina L.

[Vignea vulpina (L.) Rchb.]

Ausdauernd, Horste bildend. Im Habitus ähnlich C. otrubae. Triebgrund dreikantig-rundlich mit Terpentingeruch. Wurzeln dick, graubraun. Grundständige Scheiden dunkelbraun mit schwarzen Streifen (nach PETERSEN Streifen bloss auf Niederblättern, nicht auf Blattscheiden), schwach glänzend, sich faserig auflösend, als schwarzer Faserschopf überdauernd (Fig. 15.1). Stängel 30-100 cm lang, bis 7 mm dick, scharf dreikantig, Kanten deutlich geflügelt mit gekehlten Seiten, starr aufrecht, oben an den Kanten rau. Blattspreiten am Stängel verteilt (Fig. 16), 5-8 mm breit, V-Querschnitt bis leicht knickrandig, bis 1 m lang, gekielt, an den Rändern und am Kiel ausgesprochen rau, oberseits jedoch glatt, ohne Öhrchen an der Spreitenbasis; mit kurzer ausgezogener Dreikantspitze; dunkelgrün selbst wenn trocken (nach ROSE hellgrün, nach HEGI und nach BINZ/HEITZ grasgrün, nach PETERSEN graugrün). Blattscheiden ohne rötliche Nuancierung, gitternervig, dreischneidig mit konkaven Flächen; Mündung eiförmig ausgerandet, an den Kanten gezähnelt; vordere Scheidenwand drüsig (nach BINZ/HEITZ nicht drüsig punktiert), querwellig, dünnhäutig, lappig verwitternd. Blatthäutchen sehr durchsichtig, 2-6 mm lang (nach LAUBER und WAGNGER 10-15 mm), halb so lang bis höchstens gleich lang wie breit, gestutzt (nach HEGI dreieckig), die Ränder der Spreite überragend (Fig. 12.2).
Standort Nasse, oft überschwemmte, kalkhaltige Sand-, Lehm-, oder Schlammböden; an langsam fliessenden Gewässern, Verlandungsbereichen, nicht im Wald
Bemerkungen -
Verbreitung

Kollin-montan; Jura, Mittelland (Alpen)

(Karte: © WSL, SWISS WEBFLORA)
schwarz: vorhanden, Talfunde
grün: vorhanden, Bergfunde
blau: Funde nach 1982
rot: Literatur- bzw. Herbarangabe oder erloschen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

© 1998-2021 WSL - - Last Update: Thu Oct 26 2017
Forschungseinheit Ökologie der Lebensgemeinschaften, Gruppe Biotopbeurteilung, Cyperaceen- und Juncaceenschlüssel