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Luzula multiflora (Retz.) Lejeune

[L. campestris (L.) DC. ssp. multiflora (Retz.) Celak,
Juncus multiflorus Retz.]

Ausdauernd. Dichtrasig, ohne Ausläufer. Pflanze oft rötlich überlaufen. Triebgrund rundlich. Grundständige Scheiden blass oder braunrot, schwach glänzend bis matt. Stängel 5-40 cm, (schwach) glänzend, rund, glatt, trocken gerillt. Blätter meist flach, gestreckt; 1-4 mm breit (die grundständigen auch bis 8 mm), lang behaart, oft verkahlend, graugrün, schwach glänzend oder matt, gerillt; Spitze schwielig-stumpf. Blattscheiden dreikantig-rundlich, nicht gitternervig; Mündung V-förmig, mit Haarbüschel; vordere Scheidenwand derb, lappig zerfallend. Ohne Blatthäutchen.
Standort Trockene bis nasse (wechselfeuchte), saure, magere (nie gedüngte) Böden; Magerwiesen, Riedwiesen, Moore, lichte Laubwälder und Nadelwälder
Bemerkungen -
Verbreitung

Kollin bis alpin; ganze Schweiz

(Karte: © WSL, SWISS WEBFLORA)
schwarz: vorhanden, Talfunde
grün: vorhanden, Bergfunde
blau: Funde nach 1982
rot: Literatur- bzw. Herbarangabe oder erloschen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

© 1998-2021 WSL - - Last Update: Thu Oct 26 2017
Forschungseinheit Ökologie der Lebensgemeinschaften, Gruppe Biotopbeurteilung, Cyperaceen- und Juncaceenschlüssel