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Methode zur Bestimmung von Niedrigwasserdauerkurven und deren Übertragung auf ungemessene Gebiete

 

Der BAFU und der Kanton Graubünden sind an neue Grundlagen zur Bestimmung von Niedrigwasserdauerkurven interessieret. Der Bedarf nach einer solideren Grundlage für die Abschätzung von Niedrigwasserabflüssen in ungemessenen Gebieten ist im Nachgang zu den Trockenheitsereignissen der Jahre 2003, 2011, 2015 und 2018 gestiegen. Die massgebenden Speicher und Einflussfaktoren wie zum Beispiel Versickerungsstrecken werden in den gängigen Abschätzverfahren nur unzureichend berücksichtigt. Häufiger auftretende und länger andauernde Trockenperioden dürften langfristig auch einen Effekt auf wichtige Kenngrössen wie beispielsweise Q347 oder NM7Q haben. Um diese Änderungen einschätzen zu können, ist ein vertieftes Verständnis über die relevanten Speicher und deren Entwässerungsverhalten notwendig, welches durch gezielte Kombination von Messungen und Modelle erreicht werden kann.