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Zwei alte Schweizer Buchenwälder werden UNESCO-Welterbe

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Die alten Buchenwälder in den Tälern Lodano, Busai und Soladino (TI) sowie auf dem Bettlachstock (SO) werden in die Welterbeliste aufgenommen. Das hat das Welterbekomitee der UNESCO am 28. Juli 2021 entschieden. Die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL half bei der Auswahl und erkundete die Waldstruktur und die Artenvielfalt.

 

Medienmitteilung des BAFU vom 29.7.2021

Die alten Buchenwälder in den Tälern Lodano, Busai und Soladino (TI) sowie auf dem Bettlachstock (SO) werden in die Welterbeliste aufgenommen. Das hat das Welterbekomitee der UNESCO am 28. Juli 2021 entschieden. Sie ergänzen eine transnationale serielle Welterbestätte aus Buchenurwäldern und alten Buchenwäldern in 18 europäischen Ländern. «Diese Aufnahme ist eine internationale Anerkennung des Engagements der Schweiz für die Erhaltung der Biodiversität und besonders für die Waldreservate», hält Katrin Schneeberger, Direktorin des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), fest.

 

Der Beitrag der WSL:

Die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL war massgeblich an der Auswahl der geeigneten Wälder beteiligt. Die wichtigsten Kriterien waren die Grösse der Waldobjekte, ob eine Pufferzone vorhanden war, das Alter der Bäume, die Zeit seit der letzen Nutzung und der Schutzstatus der Wälder. Es sollten möglichst natürliche Wälder sein und zusammen mit den anderen Objekten ein gutes Netzwerk in Europa bilden.

In den beiden Waldreservaten forscht die WSL schon jetzt. Sie hat die Waldstruktur und die Habitatqualität am Bettlachstock mit einer Stichprobeninventur erhoben und betreibt dort eine Fläche der Langfristigen Waldökosystem-Forschung (LWF). Im Zuge davon bestimmte sie sowohl im Bettlachstock als auch in Lodano das Alter der Bäume und erfasste die Insekten- und Pilzvielfalt.

 
 

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