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Die Roten Waldameisen – Biologie und Verbreitung in der Schweiz

Autori
Wermelinger, B.; Düggelin, C.; Freitag, A.; Fitzpatrick, B.; Risch, A.C.
Anno di pubblicazione
2019
Collana
Merkblatt für die Praxis 63
Volume
12 pagine
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Citazione:

Wermelinger, B.; Düggelin, C.; Freitag, A.; Fitzpatrick, B.; Risch, A.C., 2019: Die Roten Waldameisen – Biologie und Verbreitung in der Schweiz. Merkblatt für die Praxis, 63. 12 p.

  

Kurzzusammenfassung

Rote Waldameisen spielen eine wichtige Rolle in unseren Wäldern. Sie wurden deshalb in der Schweiz bereits 1966 – als erste Insektengruppe – unter Schutz gestellt. Da ihr Bestand rückläufig zu sein scheint, ist es wichtig, nicht nur ihre Leistungen für den Wald, sondern auch ihre Ansprüche an ihren Lebensraum besser zu kennen. Im Rahmen der vierten Erhebung 2009-2017 des Schweizerischen Landesforstinventars (LFI4) wurde deshalb erstmals die gesamtschweizerische Verbreitung der Waldameisenarten und ihre Abhängigkeit von den Waldstrukturen untersucht. Durch die Erhebung der Waldameisenhaufen auf den LFI-Stichprobeflächen können diese Vorkommen mit den zahlreichen, ebenfalls erhobenen Bestandes-Parametern verknüpft und damit die ökologischen Ansprüche der Arten analysiert und modelliert werden.

Waldameisen können am Ehesten gefördert werden, indem bei allen menschlichen Aktivitäten (Freizeit, Wald- und Landwirtschaft) Rücksicht auf die bestehenden Ameisenhaufen genommen wird und diese sowie die unmittelbare Umgebung nicht gestört werden. Nicht allzu dichte Wälder mit kleinen Öffnungen im Kronendach, ein minimaler Nadelholzanteil und gute Bodenvegetation sind zudem für das Fortbestehen oder eine Neuansiedlung von Ameisenkolonien vorteilhaft.

 
 

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