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Methoden zur Früherkennung von Baumpathogenen in Baumschulen

 

Systematische Überwachung von Bodensubstrat, Kompost, Bewässerungsanlagen sowie Abflusswasser in Baumschulen hilft zur Früherkennung von potentiellen Infektionsherden. Mit entsprechenden Massnahmen kann so die Verbreitung von Phytophthora spp. durch asymptomatische Jungpflanzen reduziert werden. Bodensubstrat, Kompost und Wasser sind drei Vektoren, welche in der Verbreitung von Phytophthora spp. eine wichtige Rolle spielen. Deren regelmässigen Untersuchungen helfen, Infektionsherde zu identifizieren und deren Verbreitung zu reduzieren. Die Überwachung von Abflusswasser kann zusätzlich Hinweise geben, ob bisher unentdeckte Infektionsherde vorhanden sind. Verschiedene Methoden stehen zur Verfügung, um Substrat- und Wasserproben auf Phytophthora spp. zu untersuchen. Mit Hilfe solcher Massnahmen wird latent vorhanden Schadorganismen mehr Beachtung geschenkt und man kommt dem Ziel näher, dass nur gesunde Pflanzen für forstliche Anpflanzungen verwendet werden.