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Biodiversität in der Stadt - für Mensch und Natur

Autoren
Obrist, M.K.; Sattler, T.; Home, R.; Gloor, S.; Bontadina, F.; Nobis, M.; Braaker, S.; Duelli, P.; Bauer, N.; Della Bruna, P.; Hunziker, M.; Moretti, M.
Erscheinungsjahr
2012
Reihe
Merkblatt für die Praxis 48
Umfang
12 Seiten
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Zitat:

Obrist, M.K.; Sattler, T.; Home, R.; Gloor, S.; Bontadina, F.; Nobis, M.; Braaker, S.; Duelli, P.; Bauer, N.; Della Bruna, P.; Hunziker, M.; Moretti, M., 2012: Biodiversität in der Stadt - für Mensch und Natur. Merkblatt für die Praxis, 48. Birmensdorf, Eidg. Forschungsanstalt WSL. 12 p.

 

Kurzzusammenfassung

Heute leben etwa drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer und vier Fünftel der europäischen Bevölkerung in städtischen Räumen. Für diese Menschen ist der Kontakt mit städtischem Grün häufig die einzige Alltagserfahrung von "Natur" und beeinflusst damit ihre Ansichten über Natur entscheidend. Zudem sind Gesundheit und Lebensqualität der Stadtbewohner wesentlich von ihren Möglichkeiten der Erholung in der Natur und ihrer Erfahrung von Natur abhängig.

Neuere wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass die Biodiversität in gut strukturierten und durchgrünten Siedlungen hoch ist. Sie zeigen auch, dass sich eine Mehrheit der Bevölkerung in einer Umgebung mit hoher Biodiversität besonders wohl fühlt. Bauliche Verdichtung gefährdet jedoch Biodiversität und Lebensqualität. Der Natur bleibt weniger Platz und der Erholungsdruck auf verbleibende Grünflächen nimmt zu. Natur erfüllt in der Stadt jedoch vielfältige Funktionen: Pflanzen tragen zur Luftentstaubung oder Beschattung und damit Temperatur-Regulation bei, und sie gestalten und verschönern das Stadtbild. Ihre Überreste werden von einer Vielfalt von Organismen wie Bakterien, Pilzen oder wirbellosen Tieren zersetzt und wieder in den Kreislauf der Natur zurückgeführt.

Die Ergebnisse aus der  breit angelegten ökologischen und sozialwissenschaftlichen Studie BiodiverCity zeigen, wie wir mit der Natur in der Stadt umgehen können, dass sowohl Menschen als auch Tiere und Pflanzen davon profitieren.

 

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