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Hochwasserschutz in der Stadt Zürich: eine empirische Studie zur Risikokommunikation

Erscheinungsjahr
2013
Reihe
WSL Berichte 1
Umfang
88 Seiten
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Zitat:

Maidl, E.; Buchecker, M., 2013: Hochwasserschutz in der Stadt Zürich: eine empirische Studie zur Risikokommunikation. WSL Berichte, 1. Birmensdorf, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. 88 p.

 

Zusammenfassung

Risikokommunikation im Hochwasserschutz ist bisher wenig untersucht, obwohl die zentrale Bedeutung der Kommunikation im Risikomanagement anerkannt ist. Es gibt kaum Erkenntnisse über die Effekte angewandter Kommunikationsformen. In der Stadt Zürich wurde im Oktober 2011 eine Informationskampagne durchgeführt. Um deren Wirkung zu untersuchen, führte die Eidg. Forschungsanstalt WSL eine Befragung unter den Adressaten der Informationsbriefe durch. Die Resultate zeigen, dass Informationskampagnen das Risikobewusstsein sowie die Bereitschaft zu Schutzmassnahmen erhöhen können. Allerdings gab es Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppen von Befragten. Die Resultate zeigen, dass Handlungsbedarf besteht. Um die Grundeigentümerinnen und -eigentümer zur Umsetzung von Massnahmen zu motivieren, sind sie regelmässig und leicht zugänglich über Hochwasserrisiken zu informieren. Das Einholen spezifischer Informationen ist zu erleichtern. Der Inhalt sowie die Wahl der Kommunikationsmedien sind den Bedürfnissen anzupassen: Die Bürgerinnen und Bürger sind auf verschiedenen Kanälen und unter Berücksichtigung ihrer Interessen anzusprechen, um ein breiteres Bewusstsein für Hochwasserrisiken zu schaffen und so die Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Vorsorge zu verbessern.