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Schnee und Eis

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Wir beschäftigen uns mit Schnee, Eis und Permafrost – mit ihrer Bedeutung für den Wintertourismus, das Trinkwasser und die Wasserkraft. Auch erforschen wir die Prozesse der Lawinenbildung und die Rolle der weltweiten Schnee- und Eismassen fürs Klima.

 
 

Gletscher und die Schneedecke sind riesige saisonale Wasserspeicher. Gleichzeitig ist die Schweiz durch den Wintertourismus in hohem Masse abhängig von Schnee. Klimabedingte Änderungen spielen dabei eine wachsende Rolle. Unsere langjährigen Messreihen helfen, sie zu verstehen und damit umzugehen.

Gletscherforschung im In- und Ausland

Welche Auswirkungen hat die Eis- und Gletscherschmelze auf die Wasserversorgung in der Schweiz und global, welche Organismen kommen dadurch ans Licht? Neben Expeditionen in die Polarregionen erforschen wir die Hochgebirgsgletscher im Himalaya, die auch «dritter Pol» genannt werden.

Schnee als Naturgefahr

Am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF erforschen wie, wie Lawinen entstehen, wo sie mit welcher Geschwindigkeit und mit welchem Druck durchfliessen und wie man sich vor ihnen schützen kann. Unser Lawinenbulletin ist eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für Sicherheitsverantwortliche aus Skigebieten und Gemeinden sowie Skitourenfahrer, Freeriderinnen und Schneeschuhgänger.

Material Schnee

Unsere Arbeit in Kältelabors und in der Schneedecke reicht von der Erforschung der Schneemetamorphose über die Bestimmung der mechanischen Eigenschaften von verschiedenen Schneearten bis zur Entwicklung von Methoden und Geräten zur Untersuchung des Schneedeckenaufbaus und zu Computersimulationen der Schneedecke.

Permafrost: ständig gefrorener Boden

Ständig gefrorener Boden, sogenannter Permafrost, kommt auf rund 6% der Fläche der Schweizer Alpen vor und ist hauptsächlich oberhalb von 2400 m ü. M. anzutreffen. Wenn Permafrost taut, kann dies zu Problemen wie Murgängen oder instabilen Bauten (Lawinenverbauungen, Bergbahn-Infrastruktur) führen. Wir überwachen die Entwicklung des Permafrosts im Klimawandel und erforschen die komplexen Vorgänge zwischen Oberfläche und Untergrund.

 

Schwerpunkte

Gletscher und polare Eisschilde

Wir erforschen polare Regionen sowie alpine Gletscher, um Klimaveränderungen zu verstehen sowie die künftige Wasserverfügbarkeit abzuschätzen.

Schneedecke

Die Schneedecke spielt eine wichtige Rolle für die Lawinenentstehung, das lokale Klima und als Wasserspeicher in alpinen Regionen.

Schneesport

Um im Schneesport erfolgreich zu sein, braucht es nicht nur die Leistung der Athleten. Wichtig sind auch das Material und Kenntnisse über den Schnee.

Lawinen

Die Erforschung von Lawinenbildung, Lawinendynamik und Lawinenschutz zählen zu unseren zentralen Aufgaben.

Schnee und Klimawandel

Häufigere Regen- statt Schneefälle und eine frühere Schneeschmelze reduzieren die Dauer der Schneebedeckung und die maximalen Schneehöhen.

Wasserressourcen und Energie

Wir erforschen die Ursachen und Auswirkungen – zum Beispiel auf die Wasserkraft – von Schwankungen der Wasserverfügbarkeit.

 

Aktuell

Das Schweizer Permafrost-Messnetz PERMOS beobachtete im hydrologischen Jahr 2021 eine fortgesetzte Erwärmung des Permafrosts in der Tiefe.

Lange Trockenphasen, Regen bis in hohe Lagen und einige intensive Sturmperioden prägten die Lawinensituation diesen Winter.

Der Antritt der neuen Direktorin sowie der Start von strategischen Programmen und eines Forschungszentrums in Davos haben das Jahr geprägt.

Ein Schweizer Forschungsprojekt erkundet den Gletscherrückgang in Peru und dessen Folgen. Es wurde gestern in Bern lanciert.

 

Publikationen