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Waldmonitoring soziokulturell Schweiz (WaMos3)

 

Mit WaMos3 wird das Verhältnis der Schweizer Bevölkerung zum Wald nach 1997 und 2010 erneut erhoben. Wie schon bei WaMos2 im Jahr 2010 wird die Einstellung der Bevölkerung zum Wald als Erholungsraum, als Holzproduzent, als Schutz vor Naturgefahren und zu dessen ökologischen Funktion untersucht. Neu wird auch der Aspekt des Klimawandels miteinbezogen. Zudem wird erstmals auch die Sicht der Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren berücksichtigt.

Die Hauptziele von WaMos3 sind:

  1. Aktualisierung der Kenntnisse über das Verhältnis der Bevölkerung zum Wald.
  2. Vergleich der Einstellungen der Bevölkerung mit denjenigen von 2010 und 1997.
  3. Revision der bisherigen und Einbezug neuer Inhalte.
  4. Politische Analyse der Ergebnisse.

Die Bearbeitung erfolgt durch ein Konsortium mit Vertretern von WSL, HSR, HEPIA & UNIL. Die WSL wird im Hauptmodul von WaMos3 Konzept und Fragebogen aus der Umfrage von 2010 aktualisieren und weiterentwickeln, um dann eine repräsentative Online-Panel-Umfrage durchzuführen. An der WaMos3-Hauptumfrage beteiligt sind auch 10 Kantone mit entsprechenden Oversamplings (das sind zusätzlich zur repräsentativen Gesamtstichprobe noch repräsentative Stichproben der jeweiligen Kantone), damit statistisch gesicherte Aussagen auf Kantonsebene möglich werden. Zudem findet parallel eine WaMos-Umfrage in Baden-Württemberg (D) statt, die von der FVA in Freiburg im Breisgau durchgeführt wird. Dies wird in einigen Aspekten auch einen internationalen Vergleich ermöglichen.

Neu werden im Rahmen von WaMos3 auch Waldbesucherbefragungen durch Forschende der HSR und der HEPIA durchgeführt, um einen Vergleich zwischen Feld- und Panelbefragung herstellen zu können.