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Naturgefahren-Anlagen

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Die WSL betreibt verschiedene, weltweit einzigartige Versuchsanlagen für Massenbewegungen. Die Forschenden erzeugen und beobachten dort Lawinen, Murgänge, Steinschlag und Hangmuren im Gelände im natürlichen Masstab. In den Versuchsanlagen befinden sich modernste, von der WSL entwickelte Sensoren, die während der künstlich erzeugten Naturgefahren verschiedenste Parameter wie Fliessgeschwindigkeiten, Aufpralldrücke oder Scherkräfte messen. Die Daten dienen einerseits dazu, die Prozesse der einzelnen Naturgefahren besser zu verstehen. Andererseits fliessen sie direkt in verschiedene Computermodelle (z.B. RAMMS) ein, die Praktiker und Forschende bei der Analyse und Beurteilung von Naturgefahren und der Erstellung von Gefahrenkarten und Sicherheitskonzepten unterstützen.

 

Lawinentestgelände

Im Testgelände "Vallée de la Sionne" (VdlS) erheben Wissenschaftler und Ingenieure Daten über die Bewegungen in Lawinen. 

Geschiebetransport und Wildbäche

Die WSL-Anlagen im Alptal (SZ) sind ein internationaler "Hotspot" der Geschiebetransport-Forschung in Wildbächen.

Murgang-Anlagen

Automatische Stationen zur Murgang-Beobachtung liefern die Daten, dank denen Vorhersagemodelle präzisiert werden können.

Bodenstabilität

Die Vegetation kann Böden stabilisieren. Wir untersuchen den Einfluss von Pflanzen und ihren Mykorrhizapilzen auf die Bodenstabilität.

Flächen und Anlagen für Schnee und Eis

Seit 1935 führen wir am SLF Schneemessungen durch. Aus dem damaligen Iglu sind modernste Mess- und Versuchsanlagen um Davos und im Wallis entstanden.