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Von wegen tot: Leben im Totholz

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Totholz ist für die Biodiversität in Wäldern von grosser Bedeutung: Etwa ein Fünftel der Organismen des Waldes nutzen Totholz als Lebensraum und Nahrungsquelle. Das sind rund 6‘000 Insekten-, Pilzen-, Wirbeltier- und Pflanzenarten.

 

Brutvögel finden Nistgelegenheiten in den Höhlen alter Baumstämme, und im Mulm dieser Hohlräume können sich spezialisierte Insektenlarven entwickeln. Dies sichert Vögeln und anderen Insektenfressern gefüllte Vorratskammern, und die im Holz vorhandenen Nährstoffe sind eine Nahrungsquelle für Pilze.

Um die von alten Bäumen und von Totholz abhängige Artenvielfalt zu erhalten, muss die Ressource Totholz über weite Zeiträume in genügender Menge vorhanden sein. Heutzutage gibt es allerdings in bewirtschafteten Wäldern oft zu wenig davon, weshalb viele auf Totholz angewiesene Arten gefährdet sind.

 

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über totholzabhängige, auch xylobiont genannte Insekten, die artenreichste Gruppe von Totholznutzern.

Umfassende Informationen zu Bedeutung, Abbau, Organismen und Förderung von Totholz finden Sie auf www.totholz.ch.

 

 

 

 

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Insekten im Totholz

Totholz bietet vielen Insekten ein Zuhause. Jedoch sind zahlreiche dieser Arten gefährdet, da die heutigen Wälder meist totholzarm sind.

 

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