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Baumgeschichten: Neue Ausstellung an der WSL

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Was erzählt Holz über die Geschehnisse der Vergangenheit? Die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL gibt seit heute einen Einblick mit einer Ausstellung an ihrem Hauptsitz in Birmensdorf (ZH). Dort befindet sich eines der weltweit bedeutendsten Labors für Jahrringforschung.

 

Ein aufgeschnittener Douglasienstamm, eine riesige Lärchen-Baumscheibe sowie alte Hölzer und Gebrauchsgegenstände bilden die Basis der neuen Ausstellung im Empfangsbereich der WSL. Über QR-Codes und Internet-Verbindung taucht man in die damit verbundenen Geschichten ein, liest Erläuterungen, sieht Bilder und Videos. Dabei lernt man die Methoden und Instrumente der Jahrringforschung kennen.

 

Ausstellung «Baumgeschichten» am 4. April eröffnet

 Wer die Sprache der Jahrringe versteht, kann viel entdecken – sei es über das vergangene Klima oder die Ereignisse in der Lebenszeit eines Baumes. Die Wissenschaft, mit der sich diese finden und verstehen lassen, ist die Jahrringforschung oder Dendrochronologie.

Die Kuratorin Michèle Kaennel Dobbertin erläutert: «Es ist unglaublich spannend, über die Jahrringe Zeuge vergangener Ereignisse zu werden. So erfährt man etwas über den ersten Föhrenwald nach der Vergletscherung Zürichs vor rund 13'000 Jahren, oder begleitet eine 700-jährige Lärche vom Jungbaum bis zum gefällten Holz.»

 

Konzeption und inhaltliche Umsetzung stammen vor allem von der Forschungsgruppe Dendrowissenschaften der WSL. An der Einrichtung haben angehende Schreiner und Metallbauer des Massnahmenzentrums Uitikon mitgearbeitet. Für die «Augmented Reality» Umsetzungen zeichnet die Kommunikationsagentur Envode verantwortlich.

Am Eröffnungsanlass vom 4. April 2019 erlebten die beteiligten Jahrringforschenden mit weiteren WSL-Mitarbeitenden und den Produktionspartnern erstmal die gesamte Installation. Die Ausstellung ist im Rahmen von geführten Besuchen auf Anfrage zugänglich.

 

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