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Gletscherbeobachtung an der WSL wird gestärkt

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Seit 1. Oktober 2019 ist der Glaziologe Matthias Huss bei der WSL Birmensdorf und verstärkt dort den Fokus auf Gletscherforschung. Er leitet die Geschäftsstelle des Schweizerischen Gletschernetzes GLAMOS.

 

Dr. Matthias Huss (*1980) hat sich seit Beginn seiner Karriere mit der Messung und Modellierung von Gletscherveränderungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschäftigt. Dies passt zu seiner persönlichen Begeisterung für Berge und Gletscher. Seit 2016 ist er Leiter der Schweizer Gletschermessnetzes GLAMOS und stösst nun von der ETH Zürich zur WSL in Birmensdorf.

Gletscher sind wichtige Botschafter für die Klimaänderung und haben einen massgeblichen Einfluss auf den Wasserhaushalt von Einzugsgebieten sowie den Anstieg des Meeresspiegels. In den letzten Jahren hat Huss verschiedene weltweit anerkannte Methoden und Modelle entwickelt, um den Rückgang der Gletscher genauer zu berechnen – auf lokaler wie auch auf globaler Skala. Dafür hat er renommierte Young Scientist Preise erhalten (EGU, AGU, IUGG).

Im Rahmen des Schweizer Gletschermessnetzes, das durch mehrere Universitäten getragen wird, werden die teils über 100-jährigen Messreihen weitergeführt, und mit neuartigen Beobachtungs-Techniken kombiniert. Huss ist als GLAMOS-Leiter verantwortlich für die Koordination der Arbeiten und die Dissemination der Resultate an ein breiteres Publikum, wie auch für Messungen und die Weiterentwicklung der Auswertungsmethodik.

An der WSL ist Matthias Huss in der Forschungseinheit «Gebirgshydrologie und Massenbewegungen» angesiedelt und arbeitet in der Gruppe von Prof. Daniel Farinotti. Neben dem Gletschermonitoring wird er sich verstärkt mit globalen Studien zur Gletscher-Entwicklung und den entsprechenden Auswirkungen beschäftigen.

 

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