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Sturm fällte zahlreiche Bäume – auch an der WSL

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13.07.2021  | Beate Kittl | News WSL 

 

Der Sturm vom 13. Juli 2021 knickte in der Region Zürich zahlreiche Bäume wie Zündhölzer um. Auch der alte Baumbestand an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf ist betroffen. Es wird einige Tage dauern, bis die Forstdienste die Schäden an den Wäldern abschätzen können. Die starken Niederschläge in der Schweiz beschäftigen auch die Forschenden, die sich mit Hochwasservorhersagen und Murgängen beschäftigen.

 

Für einmal sind Sturmschäden an der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL nicht nur ein theoretisches Forschungsgebiet, sondern krasse Realität: Der heftige Gewitterzug in der Nacht auf den 13. Juli 2021 richtete am historischen Baumbestand und auch an Forschungsinstallationen in Birmensdorf (ZH) grosse Schäden an.

  

Medienauskünfte zu Unwetterschäden können MeteoSchweiz und die lokalen Feuerwehrbehörden geben, zu Waldschäden die Forstdienste von Kanton und Gemeinden respektive das Bundesamt für Umwelt (BAFU).

Hochwasser:

Noch immer drohen vielerorts in der Schweiz Flüsse und Seen über die Ufer zu treten. Die intensiven Niederschläge in der Region Zürich wirken sich auch auf den Abfluss der Sihl aus, für welche die WSL seit einigen Jahren ein Hochwasservorhersagesystem betreibt (IFKIS-Hydro Sihl). Auch die langfristigen hydrologischen Messungen der WSL im Alptal (SZ) geben Hinweise auf eine angespannte Hochwassersituation. Die WSL führt zudem seit über 30 Jahren eine Datenbank zu Unwetterschäden in der Schweiz, die unter anderem aus Medienberichten und Versicherungsangaben erstellt wird (Unwetterschadensdatenbank).

WSL-Webseite: Hochwasser verstehen und vorhersagen

Kontakt Hochwasservorhersage: Dr. Manfred Stähli, Leiter Forschungseinheit Gebirgshydrologie und Massenbewegungen (manfred.staehli@wsl.ch, +41 44 739 24 72)

 

Das neue WSL-Video zur Naturgefahrenforschung

Wie und wo können wir im Alpenland Schweiz sicher leben? Linda Zaugg erforscht die Zusammenhänge zwischen Naturgefahren und Schutzmassnahmen. Und zeigt an Beispielen, wie die Eidg. Forschungsanstalt die wissenschaftlichen Grundlagen für wirksame Warnsysteme und Gefahrenkarten erarbeitet.

 

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