Sanasilva

Seit 1985 erfassen wir den Gesundheitszustand der Bäume im Schweizer Wald repräsentativ mit der Sanasilva-Inventur (Level-I Monitoring) auf einem Teilnetz des Schweizerischen Landesforstinventars (LFI). Dabei sind die wichtigsten Merkmale die Kronenverlichtung und die Sterberate.

Die Kronenverlichtung wird beschrieben durch den Prozentanteil der Verlichtung einer Krone im Vergleich zu einem Baum gleichen Alters mit maximaler Belaubung/Benadelung an diesem Standort, den Anteil dieser Verlichtung, welcher nicht durch bekannte Ursachen erklärt werden kann, den Ort der Verlichtung, den Anteil und den Ort der unbelaubten/undbenadelten Ästen und Zweigen.

Die Kronenverfärbung wird durch die Abweichung der mittleren Farbe (Frabton, Reinheit, Helligkeit) eines Baumes zu der für diese Baumart typischen Normalfarbe (Referenzfarbe) und durch das Vorhandensein, das Ausmass und den Ort der von der Referenzfarbe abweichenden Farben beschrieben.

Der Zuwachs eines Baumes wird durch die zeitliche Veränderung der aufgenommenen Baumgrössen beschrieben (Brusthöhendurchmesser, Höhe des Baumes, Kronenlänge und Kronenbreite).

Kronenansprachen auf den LWF-Flächen

Auf den Flächen der Langfristigen Waldökosystem-Forschung (LWF) werden Daten und Proben zur Vegetation, dem Boden, dem Klima, den Schadstoffeinträgen, der Luftverunreinigung und Baumpathogenen gesammelt. Dem Zustand der Waldbäume kommt im Ökosystem Wald eine entscheidende Bedeutung zu. Die Sanasilva-Inventur dient dazu, den Kronenzustand der Bäume mit anderen auf den LWF-Flächen erhobenen Daten in Beziehung zu setzen. Durch die gleichzeitig erfolgten Aufnhamen auf dem repräsentativen Netz der Schweiz (SSI) kann der Zustand der Bäume auf den LWF-Flächen mit dem der gesamten Schweiz verglichen werden.

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