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Verborgene Zusammenhänge sichtbar machen: Genetische Vielfalt und Naturschutzgenetik

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Wie gut sich Tier- oder Pflanzenarten an ihre Umwelt anpassen können, hängt von ihrer genetischen Vielfalt ab. Wir erforschen ökologische Prozesse in Populationen von Pilzen, Flechten, Pflanzen und Tieren mit molekulargenetischen Methoden und ergänzen diese mit experimentellen Untersuchungen.

 

Wie passen sich alpine Pflanzen an die sich verändernden Umweltbedingungen an? Wie beeinflussen Strassen, ökologische Korridore und andere Landschaftselemente die Ausbreitung und Vernetzung von Populationen? Wie wirken sich populationsbiologische Prozesse wie Inzucht auf die Vorkommen von seltenen Arten aus? Und wie viele Tiere leben eigentlich an einem Ort?

Die Antworten auf diese Fragen können in den Genen der betroffenen Arten verborgen liegen. Mit molekulargenetischen Methoden und Experimenten, zum Beispiel Versuchen im Gewächshaus, erforschen wir ökologische Prozesse in Pflanzen- und Tierpopulationen, bestimmen Arten anhand von DNA-Sequenzen und weisen das Vorhandensein von Arten in Umweltproben nach. Bei unseren Untersuchungen konzentrieren wir uns auf Arten, die im Ökosystem eine wichtige Rolle spielen, die ihren Verbreitungsschwerpunkt in der Schweiz haben oder die selten oder gefährdet sind, wie etwa die Arve oder der Laubfrosch. Unsere Erkenntnisse bilden wichtige Grundlagen für die Planung und Umsetzung von Natur- und Artenschutzmassnahmen, aber auch für den Waldbau.

 

Themen

Landschaftsgenetik

Wir untersuchen die Ausbreitung von Tieren und Pflanzen in zerschnittenen Landschaften. Dazu verwenden wir Methoden aus der Landschaftsgenetik.

Arve

Wir kombinieren molekular-genetische und ökologische Ansätze, um die Evolutionsbiologie der Arve besser zu verstehen und damit zu ihrer nachhaltigen...

Lungenflechte

Wir untersuchen die Naturschutzbiologie der Lungenflechte (Lobaria pulmonaria) und weiterer baumbewohnender Waldflechten.

 

Weiterführende Informationen