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Fichtengallenlaus

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(Sacchiphantes-, Adelges-Arten)

Die Gallenläuse sind Pflanzensaftsauger und benötigen zwei Jahre, um ihren Lebenszyklus komplett zu durchlaufen. Dabei wechseln die Läuse von Fichte auf die Lärche über und kehren nach einer gewissen Zeit auf die Fichte zurück.

 

Durch die Gallenbildung entstehen Deformationen an Gipfel- und Seitentrieben. Bei mehrjährigem Befall hat dies Wachstums- einbussen zur Folge. Probleme entstehen in Forstgärten und Christbaumkulturen. Bäume im Stangenholzalter werden kaum befallen.


 

Ein Vergilben und das frühzeitige Abfallen der ausgesaugten Nadeln bewirken Wachstumseinbussen der Wirtsbäume. In trockenen, warmen Jahren können sich grosse Läusepopulationen entwicklen, welche ganze Triebe zum Absterben bringen. Meist erholen sich die Lärchen wieder, da die Läuse nicht jedes Jahr grosse Kolonien bilden.


 

Antogonisten (natürliche Feinde von Pflanzenläusen)