Zusammenarbeit und Datennutzung

Innerhalb von mehr als 125 Jahre wurde auf den Flächen des EFM-Netzwerks ein grosser Datenschatz aufgebaut. Neben Analysen zu den originären Fragestellungen der einzelnen Experimente lassen sich die Daten auf vielseitige Art und Weise nutzen. Für die Forstpraxis dienen die Flächen als regionale Fallbeispiele im Rahmen von Exkursionen, Weiterbildungen und Anzeichnungsübungen. Einige Flächen wurden als Marteloskope eingerichtet (Link).  Auch für Wissenschaftler anderer Institute ist dieser Datensatz von grossem Interesse und wird zum Beispiel für die Parametrisierung und Validierung von Waldwachstumssimulatoren verwendet (links). Das Netzwerk der Naturwaldreservate verwendet ähnliche Forschungsmethoden und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten zum Vergleich der Dynamik von Natur- und Wirtschaftswäldern. Für weiterführende Fragestellungen stellt das Flächennetzwerk eine Forschungsplattform dar, die genutzt werden kann, um zusätzliche Studien zum Beispiel zur Biodiversität oder zu physiologischen Prozessen von Bäumen in unterschiedlich bewirtschafteten Wäldern zu untersuchen. Anfragen zur Datennutzung und für Kollaborationen richten Sie bitte an die Projektleitung.

Das EFM-Flächennetzwerk, der Datensatz und die Forschungsergebnisse wurden im Lauf der Zeit von sehr vielen Personen und Institutionen erstellt und gefördert. Ohne die Unterstützung der Forstdienste der Schweizer Kantone, Städte und Burgergemeinden, in deren Bestände die Versuchsflächen liegen, wäre diese Art der Forschung nicht möglich. Zahlreiche technische und wissenschaftliche Mitarbeitende von WSL, ihren Vorgängerorganisationen und weiteren wissenschaftlichen Instituten, wie der ETH Zürich, haben bei der Erstellung, dem Unterhalt der Flächen, sowie der Datenanalyse mitgewirkt. Der Grossteil der Finanzierung wird von der WSL selbst getragen, unterstützt vom BAFU mit Projektmitteln zu bestimmten Forschungsaktivitäten.