Alternativbaumarten und weitere Experimente

Eine viel diskutierte Massnahme der klimaadaptiven Waldbewirtschaftung ist der Einsatz von Alternativbaumarten, die unter veränderten Klimabedingungen geeignete Eigenschaften aufweisen. Diese Baumarten können unter einem fortschreitenden Klimawandel dazu beitragen, Waldleistungen langfristig zu sichern. Allerdings gibt es auch viele offene Fragen zum Beispiel zu Wuchseigenschaften, Mortalität, waldbaulichen Methoden, Waldschutzrisiken und Folgen für heimische Ökosysteme und der Biodiversität von nicht-heimischen Baumarten. Darum werden verschiedene ältere und jüngere Versuchsflächen nicht-heimischer Baumarten im EFM-Flächennetzwerk betreut.

Zusätzlich zu den grösseren EFM-Versuchsreihen wie den Dauerwald- und Überführungsbeständen gibt es mehrere kleinere Versuche zu unterschiedlichen Fragestellungen. Unter anderem sind mehrere Durchforstungsexperimente, ein Experiment zur Bestandesbegründung mit Trupppflanzungen und ein kleines Netzwerk aus fünf unbewirtschafteten Beständen Teil im schweizerischen Nationalpark Teil des EFM-Projekts.

Trupppflanzungsversuch: Junger Ahorntrupp (links, Foto: H Schmid WSL) und Reihenpflanzung Eiche (rechts, Foto: U Wasem WSL)