Auf allen Flächen wird alle 5 bis 12 Jahre die Waldstruktur erfasst. Die Erhebungen erfolgen in Absprache mit dem Forstdienst und im gleichen Jahr wie die forstlichen Eingriffe, sodass Messungen sowohl am verbleibenden Bestand als auch an Aushieben kurz vor der Entnahme möglich sind. Dies erlaubt eine präzise Abschätzung des Einzelbaum- und Bestandeswachstums, sowie der Intensität und Art der waldbaulichen Massnahmen.
Bei jeder Inventur werden die Durchmesser aller Bäume erfasst und festgehalten, welche Bäume seit der letzten Aufnahme abgestorben oder neu eingewachsen sind. Für die Einwüchse werden Baumart und räumliche Position aufgenommen. An einer Auswahl von Bäumen werden zudem die Höhe, die Kronenlänge, der Kronenradius sowie der Durchmesser in 7 m Höhe gemessen, um Holzvolumen und Kronenmorphologie abzuschätzen. Weitere Details sind im Projektbeschrieb (Forrester et al. 2021) festgehalten.
Zusätzlich zu dem Messprotokoll, das auf allen Flächen Anwendung findet, finden bei Bedarf zusätzliche Erhebungen auf spezifischen Flächen zum Beispiel zur Verjüngungssituation, zu Jahrringbreiten oder zur Waldstruktur mit Nahbereichsfernerkundung mittels Lidar statt. Informationen wie Standort- und Bodeneigenschaften, historischem Klima und zukünftigen Klimaprognosen werden kontinuierlich ergänzt.
Zusätzlich zu dem Messprotokoll, das auf allen Flächen Anwendung findet, finden bei Bedarf zusätzliche Erhebungen auf spezifischen Flächen zum Beispiel zur Verjüngungssituation, zu Jahrringbreiten oder zur Waldstruktur mit Nahbereichsfernerkundung mittels Lidar statt. Informationen wie Standort- und Bodeneigenschaften, historischem Klima und zukünftigen Klimaprognosen werden kontinuierlich ergänzt.
Weitere Messungen auf wachstumskundlichen Versuchsflächen: Sektionsweise Durchmesservermessung in 2 m Abschnitten am stehenden Baum im Jahr 1916 (heute nicht mehr Teil des Aufnahmeprotokolls, Foto: WSL Archiv). Mitte: Durchmessermessung auf 7 m Höhe (Foto: J. Glatthorn). Rechts: Trigonometrische Baumhöhenmessung (Foto: H Schmid).